Injektionstechniken – Neuraltherapie und Eigenblutbehandlung

Neuraltherapie

Regulationstherapie zur Normalisierung von Fehlfunktionen des Organismus (chronische, akute Schmerzzustände, Entzündungen, devitalisierte Zähne, Störfelder wie äußere und innere Narben).

Bei der Behandlung werden Lokalanästhetika (Procain, Lidocain) eventuell auch in Verbindung mit homöopathischen Komplexmitteln ins Gewerbe injiziert. Entweder intrakutan (direkt unter die Haut = Quaddeln), subkutan (ins Unterhautfettgewebe), intramuskulär (direkt in den Muskel) oder an die Sehne.

Innerhalb der Neuraltherapie unterscheidet man verschiedene Methoden:

  • Lokaltherapie: Injektion direkt an die schmerzhaften Stellen oder Gewebsstrukturen
  • Segmenttherapie: Injektion in die dem Spinalnerv zugehörigen Gewebs- und Hautzonen (Dermatome, Headsche Zonen)
  • Störfeldtherapie: Injektion in ein Störfeld
. Unter einem Störfeld versteht man ein pathologisch gestörtes Körperareal, das klinische Fernwirkung auf ein anderes Körpergebiet hat und dort Beschwerden verursacht wie zum Beispiel Entzündungsherde, deaktivierte Zähne, Narben oder Verletzungen. Es gibt potentielle Störfelder, die passiv und somit ohne Bedeutung und Fernwirkung sein können. Es gibt aber auch Störfelder, die eine Krankheit verursachen bzw. durch eine Krankheit erst entstehen. Die Neuraltherapie kann helfen aktive Störfelder zu finden und zu behandeln.

Indikationen

  • Schmerzzustände jeglicher Art, akut und chronisch
  • Vegetative Störungen, psychosomatische Beschwerden
  • Chronische Entzündungen
  • Verletzungen, Narben

 

Eigenblutbehandlung

Reiztherapie zur Stärkung des Immunsystems, der Selbstheilungskräfte und zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems.

Die Eigenblutbehandlung ist eine unspezifische Umstellungs- und Reiztherapie, bei der dem Patienten eine kleine Menge Venenblut entnommen und anschließend wieder  intramuskulär injiziert wird (meist in den Gesäßmuskel).Das Blut wird entweder in Reinform oder angereichert mit einem pflanzlichen Medikament oder homöopathischen Komplexmittel wieder in den Organismus gebracht.Durch die Eigenblutbehandlung kommt es zu verschiedenen Immunreaktionen des Körpers, zur Aktivierung der Abwehr- und Selbstheilungskräfte sowie zu einer Gesamtumstimmung des vegetativen Nervensystems.

Indikationen

  • Rezidivierende Entzündungen
  • Chronische Erkrankungen
  • Häufig wiederkehrende Infekte, geschwächtes Immunsystem
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Allergien